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Stéphane_Etrillard_FB_5

Weihnachtsaktion

Ich hatte es angekündigt.  Selbst hatte ich gestern die Zeit mir Gedanken darüber zu machen. Ich bekomme fast täglich Nachrichten von Lesern, die mir schreiben, sie würden so gerne mit mir zusammenarbeiten. Ich danke an dieser Stelle all den Lesern, die mir fast jeden Tag schreiben, ich gebe ihnen für ihren persönlichen Weg sehr viel Inspiration, die sie Schritt für Schritt zum Handeln bewegt.

Viele – aus den unterschiedlichsten Bereichen – würden auch gerne mit mir als Personal Coach 2014 arbeiten, damit ich sie auf ihrem Weg zur persönlichen Erfüllung begleite. Ich habe mir überlegt, wie ich es für einige, die es wirklich wirklich wollen, ermöglichen kann, dass wir 2014 im Rahmen eines Jahres-Mastermind-Coaching zusammenarbeiten. Ich bin immer sehr berührt, wenn einige mir schreiben, es wäre für sie ein Traum. Ich habe es wortwörtlich genommen. Wer echtes Interesse hat, kann sich ab heute bis 20. Dezember 2013 für ein Teilstipendium bewerben. Die Teilstipendien können je nach Fall in einer Höhe von bis zu 50% der Mastercoaching-Gebühr gewährt werden. Es wird individuell entschieden je nach Situation des Interessenten.

Bitte Bewerbung mit den Gründen, warum Sie sich um ein Stipendium bewerben, senden an info@etrillard.com

Und schon können Sie 2014 mit mir im Rahmen eines Jahres-Mastermindcoachings zusammenarbeiten.

Hier die Informationen zum Mastermind Coaching Programm

 

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Viele Menschen wünschen sich, die Kunst der Diplomatie sicher zu beherrschen und in allen Gesprächen, seien sie noch so heikel oder emotionsgeladen, stets charmant, schlagfertig und souverän zu überzeugen. Für Unternehmer und Führungskräfte ist diese Kunst jedoch weit mehr als ein frommer Wunsch. Für sie ist es schlicht eine Notwendigkeit, Gesprächs- und Verhandlungserfolge zu erzielen, ohne dabei die berühmt-berüchtigte „verbrannte Erde“ zu hinterlassen. – In meinem exklusiven Diplomatietraining lernen Sie deshalb, wie Sie mit Diplomatie zum Ziel kommen.

von Stéphane Etrillard, www.etrillard.com

„Mit Diplomatie zum Ziel“ – das klingt natürlich erst einmal gut, und es ist unzweifelhaft erfolgversprechender, schwierige Gespräche und Verhandlungen mit diplomatischem Geschick zu meistern, als das Gegenüber im rhetorischen Zweikampf auf Biegen und Brechen bezwingen zu wollen. Doch nicht immer gelingt es, diesen guten Vorsatz auch tatsächlich umzusetzen. Gerade in heiklen Gesprächen oder harten Verhandlungen erhitzen sich die Gemüter schnell und dann wird doch wieder die Verbalkeule hervorgezogen – nicht selten mit fatalen Folgen. Denn selbst wenn diese Runde „gewonnen“ ist, sind die Bedingungen für alle folgenden Gespräche denkbar schlecht: Ein Gesprächsergebnis, das einer Partei aufgezwungen wurde, ein Gesprächspartner, der sich als gekränkter Verlierer schon für den Gegenangriff rüstet, eine Atmosphäre, die auf Konfrontation statt auf Lösung ausgerichtet ist, und eine schwer belastete Beziehung zwischen den Parteien gefährden von vornherein den Erfolg sämtlicher zukünftiger Verhandlungen oder Gespräche.

Damit Sie in schwierigen Gesprächssituationen die Diplomatie nicht aus den Augen verlieren, lernen Sie in meinem dreitägigen Training „Mit Diplomatie zum Ziel“, wie Sie die Kunst der Diplomatie zu einem festen Bestandteil Ihrer Kommunikation machen. So wird es für Sie zu einer Selbstverständlichkeit, Gespräche und Verhandlungen lösungsorientiert und mit Taktgefühl zu führen. Sie werden dann nicht nur intelligent, charmant und schlagfertig auftreten, sondern auch überzeugend und konsequent Ihre Interessen vertreten und dauerhaft Gesprächserfolge verbuchen. Gleichzeitig werden Sie Ergebnisse erzielen, die die Interessen beider Seiten berücksichtigen und deshalb deutlich mehr Bestand haben. Und nicht zuletzt werden Sie die Beziehung zu Ihren Gesprächs- und Verhandlungspartnern stärken, weil Sie konsequent einen konstruktiven Kurs einschlagen.

Das Trainingsprogramm wird dabei auf für Sie relevante Themen abgestimmt und hat stets einen klaren Bezug zu Ihrer beruflichen Praxis. Sie erhalten einzigartiges Experten- und Insiderwissen und profitieren von dem vielfach erprobten Know-how aus den mehr als 35 Seminaren, die ich zum Thema Diplomatie bisher gehalten habe. Ihr Privatissimum ist dabei streng auf maximal sechs Teilnehmer begrenzt, sodass ich Ihnen ein intensives und individuelles Training und einen maximalen Lernerfolg garantieren kann.

Weitere Informationen zum Diplomatietraining:

Mit Diplomatie zum Ziel: Smart statt hart

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Erfolg als Unternehmer ist freiwillig.

Das klingt alles soooo einfach, doch in der Realität ist der Pfad zwischen Erfolg und Misserfolg sehr schmal. Viel zu oft heißt es dann, der Traum ist geplatzt. Das muss nicht sein, denn (fast) immer sind es die gleichen Fehler die gemacht werden. Und wenn es immer die gleichen Fehler sind, dann kann jeder vorher etwas dagegen tun.

Natürlich gibt es keine Erfolgsgarantie, doch mit den richtigen Fragen, den richtigen Antworten und den richtigen Schritten können Sie Ihre Chancen erheblich verbessern.

Stellen Sie Ihre brennendsten Fragen als Unternehmer(in)  online, Marc Perl-Michel antwortet , denn Unternehmer starten oft mit Ideen und viel Elan und dann stehen sie nach einiger Zeit vor einem Scherbenhaufen.

Das Bedrückende dabei ist, dass es immer wieder die gleichen Umstände sind, die zu Problemen führen.


Hier können Sie Ihre Fragen an Marc Perl-Michel stellen


Natürlich können Sie ihm auch hier IHRE brennendste Frage stellen.

Hier geht es zum Fragenformular


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Viele Gespräche entsprechen ihrem Charakter nach eher einer Ansammlung von Monologen der jeweiligen Akteure, es wird häufig doch nicht mit-, sondern eher gegeneinander geredet. Wer sich selbstkritisch überprüft, wird feststellen, dass man im Gespräch oft nur mit einem Ohr bei der Sache ist, sich gedanklich schon ganz woanders befindet, eigentlich kein besonderes Interesse für die Belange des Gesprächspartners hat und die eigenen Aussagen eher abspult als denn tatsächlich mitteilt. – Oder wir machen es uns zur Aufgabe, ein Gespräch wie einen Wettkampf zu betrachten, bei dem es gilt, den „Gegner“ (Kontrahenten) rhetorisch in die Ecke zu spielen oder aufs Kreuz zu legen. Die Konsequenz ist eine Kommunikation, die lediglich aus einem Wechselspiel von Angriff, Parade und Gegenangriff besteht.

Stéphane Etrillard

Stéphane Etrillard

von Stéphane Etrillard, www.etrillard.com

Die partnerzentrierte Haltung beginnt mit der Einsicht, dass solche Spielchen letztendlich nur unfruchtbar sein und auf Dauer zu keinen erfreulichen Resultaten führen können. Erfolgreiche Gespräche können nur mit einer entsprechenden Einstellung zum Gesprächspartner entstehen. Gute Kommunikation baut auf ein Miteinander, darauf, sich selbst adäquat verständlich zu machen und es gleichzeitig dem Partner zu erleichtern, sich ebenfalls angemessen zu verständigen. Hierfür bedarf es des Einfühlungsvermögens anstelle von Kampfansagen, damit das Gespräch durch die gegenseitige Unterstützung Stabilität findet und somit weniger störanfällig wird. Eine partnerzentrierte Haltung im Gespräch ist immer die effektivste Form der Verständigung: Beide Gesprächspartner wollen nicht nur ihre jeweiligen Positionen verständlich machen, sondern ebenfalls das Anliegen des anderen verstehen und erfassen. Und hier zählt tatsächlich der Wille, zu verstehen – nur wenn wir einen Sachverhalt und die Intention eines Gesprächspartners wirklich verstehen wollen, wird es uns auch gelingen. Die partnerzentrierte Haltung kennt keinen Sieger, sondern stellt einen Gewinn für beide Seiten dar, weil sie zum Gelingen der Kommunikation beiträgt und jede Verständigung ungemein erleichtert.

Letztendlich geht es darum, das Gegenüber als Partner wahrzunehmen, ihn und seine Perspektive zu akzeptieren und ihm die entsprechende Wertschätzung entgegenzubringen. Diese Wertschätzung zeigt sich nicht nur im generellen Umgangston, sondern insbesondere an der Bereitschaft, sich dem Gesprächspartner für die Dauer des Gesprächs aufmerksam zu widmen und ihm zuzuhören. Ein Gesprächspartner, der das Gefühl hat, generell und auch ganz konkret verstanden zu werden, wird immer auch viel eher bereit sein, sich von neuen Aspekten überzeugen zu lassen. Währenddessen neigen Menschen, die ohnehin kein Gehör finden oder die in irgendeiner Weise abgekanzelt werden, dazu, an starren Positionen festzuhalten und Widerstände aufzubauen.

Tipp:

Sie haben Interesse diese Themen zu vertiefen?

Mehr erfahren Sie im Jubiläumsseminar von Stéphane Etrillard

Dieses Jubiläumsseminar gibt Stéphane Etrillard speziell für Privatpersonen an zwei Wochenenden am 4./5. Dez und am 11./12. Dez. 2010.

Dieses Jubiläumsangebot ist einmalig.

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Mit der wachsenden Bedeutung von Kommunikation in der gesamten Gesellschaft und aufgrund der insgesamt zunehmenden Komplexität sprachlicher Prozesse entwickeln sich kommunikative Fähigkeiten immer mehr zu Schlüsselqualifikationen. Was für jeden Mitarbeiter in einer auch nur halbwegs anspruchsvollen Position gilt, hat umso mehr Bestand für Führungskräfte.

Stéphane Etrillard

Stéphane Etrillard

von  Stéphane Etrillard, www.etrillard.com

Eine Führungskraft nimmt eine Sonderstellung innerhalb eines Unternehmens ein, mit ihrer Funktion als Leiter einer Gruppe (gleich welcher Größe) sind zunächst ganz grundsätzlich die folgenden Aufgaben verknüpft:

  • Koordination, Organisation und Kontrolle aller Aktivitäten,
  • Festigung und Aufrechterhaltung des Zusammenhalts aller Mitarbeiter,
  • Koordination der Zusammenarbeit der eigenen Gruppe mit anderen Gruppen
  • Definition der Ziele bestimmter Aktivitäten.

Hierbei wird von jeder Führungskraft erwartet, dass sie in der Lage ist, sich den Gegebenheiten der Gesamtsituation anzupassen: Es gilt, alle Ziele im Auge zu behalten, den Bedürfnissen, Erwartungen und Interessen der Mitarbeiter gerecht zu werden und die übergeordneten Aspekte des Unternehmensmanagements jederzeit zu beachten.

Um diese Aufgaben erfolgreich und auch dauerhaft erfolgreich bewältigen zu können, sind unterschiedliche Fähigkeiten erforderlich. Wie auch immer diese Fähigkeiten im Einzelfall geartet sind, keine der oben angeführten Aspekte kann ohne Gespräche gelöst werden. Das heißt, die Führungseffektivität hängt immer und in allererster Linie von der Kommunikationsfähigkeit ab. Würde man eine Skala unentbehrlicher Kompetenzen einer Führungskraft erstellen, stünde ganz sicher die Kommunikationsfähigkeit mit Abstand, und auch noch vor wichtigen Fachkompetenzen, an erster Stelle.

Keine Führungskraft kommt daran vorbei, tagtäglich meist sogar zahlreiche Gespräche (mit Kunden, Mitarbeitern, anderen Führungskräften, Zulieferern usw.) zu führen. Die Qualität und Effektivität dieser Gespräche ist mitentscheidend für alle anschließenden Geschäftsprozesse, jedoch auch für die Zufriedenheit der Mitarbeiter (was sich wiederum auf den unternehmerischen Erfolg auswirkt) und nicht zuletzt für die Stärkung der eigenen Position. – Denn zwischen der Ausstrahlungskraft, dem gesamten Auftreten einer Führungskraft und der Art und Weise der Gesprächsführung, also seiner Kommunikation, besteht ein ganz unmittelbarer Zusammenhang. Und eine Führungskraft wird erst als eine solche anerkannt, wenn auch ihre Ausstrahlung stimmt: Kommunikationsschwäche wird mit einer schwachen Persönlichkeit gleichgesetzt – Kommunikationsstärke mit einer starken Persönlichkeit. Mangelerscheinungen hinsichtlich der persönlichen Kompetenz bei der Gesprächsführung können sich nur negativ auswirken. Allein diesen Aspekt gilt es nicht zu unterschätzen.

Ganz unabhängig davon können es sich viele Unternehmen in Anbetracht der meist verschärften Wettbewerbssituation schlichtweg nicht mehr leisten, wenn aufgrund von Kommunikationsstörungen und Defiziten im Gespräch Potenziale ungenutzt bleiben oder verloren gehen. Und natürlich sind hier zuallererst die Führungskräfte gefragt. Gerade sie können sich eben nicht aus der Verantwortung stehlen. Bspw. ist es in vielen Unternehmen noch immer gängige Praxis, dass einige Verantwortliche vor Konfrontationen geradezu fliehen oder Konflikte unter den Teppich kehren. Dies bekommt keinem Unternehmen gut und ist zudem ein Zeichen fehlender Souveränität der Führungskräfte, zeigen sie sich damit doch unfähig oder wenigstens nicht willens, sich der Situation zu stellen und Probleme zu lösen.

Ähnlich verhält es sich mit der Informationspolitik. Häufig wird es als quälende Pflicht angesehen, eben einer der wichtigsten Verpflichtungen nachzukommen und die Informationsversorgung sicherzustellen. Mittlerweile sollte unstrittig sein, dass eine zähe oder nachlässige Informationsversorgung der Mitarbeiter nicht nur die Motivation rapide sinken lässt, sondern obendrein noch einen effektiven Ablauf der Arbeit gefährdet. Es kommt eben doch darauf an, ob notwendige Informationen erst mühsam herbeigeschafft werden müssen oder ob sie wie selbstverständlich weitergegeben werden. – Wenn an dieser Stelle das große Schweigen herrscht, ist dies nicht weniger kontraproduktiv als – auch das kommt natürlich vor – ein ins Überflüssige abdriftende Geredes. In nicht wenigen Gesprächen geht es nur noch um Belanglosigkeiten, Nebensächliches und um ein Abspulen irgendwelcher Fragen, wobei das Wesentliche auf der Strecke bleibt.

Die Aufgabe der Führungskraft ist es, hier mit gutem Beispiel voran zu gehen und lenkend, im Sinne des Unternehmens, eine Optimierung der Gesprächssituationen herbeizuführen. Es geht darum, die Instrumente der Gesprächsrhetorik intelligent und durchaus auch einfühlsam einzusetzen. Im Unternehmen sollte Kooperation aller Zugehörigen immer an vorderster Stelle stehen; es ergibt wenig Sinn, wenn jeder im engen Rahmen für sich selbst agiert – eigentlich sollten alle an einem Strang ziehen, und zwar in die selbe Richtung. Mit effektiven Gesprächen kann hier nicht nur in die richtige Richtung gelenkt werden, sie können – etwa durch die Verminderung von Störungen, Missverständnissen und Fehlinterpretationen – auch eine ungekannte Dynamik freisetzen.

Es ist eine Frage der Loyalität zur Unternehmensgemeinschaft, dass jede Führungskraft die Potenziale der Mitarbeiter als wichtige Ressourcen nutzen und nicht etwa blockieren sollte. Mit Gesprächen können, neben der Kommunikation von Sachinhalten, auch Beziehungen aufgebaut und gepflegt werden. Dafür ist es allerdings auch notwendig, dass vor allem bei den Führungskräften eine Selbstreflexion einsetzt. Wer noch immer partout der Meinung ist, aufgrund seiner hervorgehobenen Stellung, aus Prinzip auf starren Positionen beharren zu können, flieht damit einer Realität, die nämlich auch die Möglichkeit bereitstellt, dass Gespräche keine Wortgefechte sind. Gelungene Gespräche kennen daher auch keine Verlierer, hier geht es um die gemeinsame Sache, also um einen Zugewinn für alle Seiten.

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Der Begriff Rhetorik umfasst mittlerweile ein breites Spektrum im Bereich der menschlichen Kommunikation. Der Ursprung der Rhetorik als Lehre von der Redekunst reicht dabei zurück bis in die Antike. Im antiken Griechenland und Rom entstanden direkt mehrere Rhetoriken als Instruktionen für die geistliche Verarbeitung eines Themas bis hin zum Vortrag vor Publikum. Dementsprechend ist mit der Rhetorik im Allgemeinen noch heute vor allem die Kunst der wirkungsvollen freien und öffentlichen Rede gemeint. – Allerdings fand auch schon in der Antike eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Gespräch als Kommunikationsform statt. Schon damals wurde sehr konkret zwischen zwanglosen, erkenntnisorientierten und kontroversen Gesprächs- situationen unterschieden.

Stéphane Etrillard

Stéphane Etrillard

 

von  Stéphane Etrillard, www.etrillard.com

Eine öffentliche Rede und das Gespräch unterscheiden sich zunächst an einer Stelle besonders markant: Während zwischen einem Redner und seinem Publikum keine unmittelbare Interaktion stattfindet, geht es beim Gespräch um einen gegenseitigen Austausch von Informationen. Hierfür reicht es allerdings längst nicht aus, dass die Gesprächspartner einfach nur hören und sprechen können. Sie müssen vielmehr in der Lage sein, sich gegenseitig und möglichst ohne Reibungsverluste zu verstehen. Das Ziel eines Gesprächs ist es immer, „etwas zur gemeinsamen Sache zu machen.“  Die Gesprächsrhetorik umfasst also die effektive Gestaltung von Gesprächen. Ziel eines Gesprächs ist es immer, eine gelungene Verständigung zu erreichen. Ob dieser Zweck erfüllt werden kann, unterliegt dabei zahlreichen Einflussfaktoren, wovon die emotionale Komponente die wohl bedeutendste ist. Gerade die zwischenmenschliche Kommunikation ist dadurch gekennzeichnet, dass die Effektivität eines Gesprächs in hohem Maße von psychologischen Aspekten abhängt. Hierdurch kann entweder ein fruchtbares Klima der gelungenen Verständigung entstehen oder das gegenseitige Verstehen ganz erheblich beeinträchtigt, sogar völlig gestört und in destruktive Bahnen gelenkt werden. Das kann (nicht nur) im beruflichen Umfeld zu enormen Defiziten führen und dabei eine Fessel für viele positive Entwicklungen darstellen.

Mithilfe einer professionellen Beherrschung der unterschiedlichen Elemente der Gesprächsrhetorik und einer umsichtigen Anwendung derselben können Sie selbst entscheidend auf die Effizienz der Kommunikation im Unternehmen einwirken. Es liegt auf der Hand, dass gerade im Dialog die emotionale Situation der Gesprächspartner eine herausragende Rolle spielt. Wer die Regeln und Prinzipien der Gesprächsrhetorik kennt und praktiziert, entzieht dem Erfolg oder Misserfolg von Gesprächen seine Beliebigkeit und macht ihn nicht vom Zufall abhängig. Das Ziel ist eine positive Einflussnahme auf Gesprächssituationen im Unternehmen, was immer auch eine Optimierung der Geschäftsprozesse zur Folge hat.

Die Gesprächsrhetorik, und das ist eine spezifische Eigenart dieser Disziplin, ist immer Theorie und Praxis zugleich. Nur mit Kenntnis der theoretischen Grundlagen kann das Gespräch in der Praxis seine volle Wirkung entfalten und so zum unternehmerischen Erfolg beitragen.

Zudem entwickeln Personen, die das weite Feld der Gesprächsrhetorik beherrschen, auch in der klassischen Rhetorik schneller eine entsprechende Sicherheit. Mit Kenntnis der Elemente der Gesprächsrhetorik lassen sich damit nicht nur Gespräche effektiver gestalten, die Kunst der effektiven Gesprächsführung ist eine wichtige Grundlage für sämtliche Bereiche der menschlichen Kommunikation.

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Dieses Jubiläumsseminar gibt Stéphane Etrillard speziell für Privatpersonen an zwei Wochenenden am 4./5. Dez und am 11./12. Dez. 2010.

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Wenn wir ein bestimmtes Ziel im Auge haben und dafür andere gewinnen müssen, gibt es mehrere Wege, dieses Ziel zu erreichen: Wir können einen Gesprächspartner überreden oder aber überzeugen. Entscheiden wir uns für die Methode des Überredens, heißt dies immer auch, dass wir eine Widerrede nicht dulden wollen. Die Meinung, die Ansichten oder Einwände eines Gegenübers lassen uns im Prinzip gleichgültig, sie spielen für die eigenen Gedankengänge keine Rolle mehr.

 

Stéphane Etrillard

Stéphane Etrillard

von Stéphane Etrillard, www.etrillard.com

Hier geht es letztlich nur noch darum, die eigenen Absichten ohne Wenn und Aber durchzusetzen, das Gegenüber kann nicht selbstständig entscheiden, denn was richtig oder falsch ist, wurde bereits für ihn entschieden. Widerstände (auch erst verzögert einsetzende) oder Unzufriedenheit sind die natürliche Folge geglückter und manchmal auch missglückter Überredungsversuche.

Das Überzeugen geht im Gegensatz zum Überreden von einer partnerschaftlichen Einstellung aus. Ein Gespräch, das überzeugen soll, setzt auf gute Argumente und einen umfassenden Informationstransfer, zugleich wird ein Resultat angestrebt, das auch die Interessen des Gesprächspartners berücksichtigt, wobei seine Entscheidungsfreiheit erhalten bleibt. Ein wirklich überzeugter Gesprächspartner ist immer stärker bei der Sache und somit zuverlässiger, auch bleiben eventuelle Folgekonflikte meist aus.

Zuweilen treffen wir jedoch auf ein Gegenüber, das seinerseits der Meinung ist, dass nur seine Position richtig und somit unverrückbar ist. In solchen Fällen sind auch stichhaltige Argumente nur wenig effektiv. Vielmehr empfiehlt es sich, hier zunächst die beharrliche Gewissheit des Gesprächspartners zu thematisieren. Wird diese zum Gegenstand des Gesprächs, zeigt sich meist, dass doch noch Bewegung vorhanden ist.

Hierbei brauchen wir die Gewissheit des Gegenübers nicht einmal direkt infrage zu stellen, ratsamer ist es, ihn nach den Gründen für seine Überzeugung zu befragen. Weil sich nun kaum eine Meinung mit absoluter Folgerichtigkeit begründen lässt, werden sich hierbei viele Gesprächspartner doch noch für andere Perspektiven öffnen. An dieser Stelle angelangt, kann eine tragfähige Einigung auf Sachebene erzielt werden, wobei meist beide Gesprächspartner neue Einsichten gewinnen.

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