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Archive for Januar 2011

Souveränität ist eines jener wohlklingenden Wörter, mit denen wir schnell bei der Hand sind, um unterschiedliche positive Eigenschaften von Menschen zu beschreiben. Jedoch wird der Begriff Souveränität oft unreflektiert eingesetzt, sodass trotz vielfacher Verwendung nicht klar wird, was Souveränität denn nun genau bedeutet.

Souveränität ist also ein überaus vielfältiger Begriff, der sich nicht mit einer kurzen Formel erklären und mit einigen wenigen Schlagwörtern auf den Punkt bringen lässt. Will man klären, was einen Menschen zu einer souveränen Persönlichkeit macht, wird die Angelegenheit nochmals komplexer. Was oder wer ist denn nun eine souveräne Persönlichkeit?

DIALOG

Diesen und anderen Fragen will diese Gruppe nachgehen und dabei fruchtbare Diskussionen ankurbeln. Wir freuen uns über alle Beiträge, die dabei helfen, dem Phänomen „Persönliche Souveränität” näherzukommen.

INTERESSENTEN

Alle, ob Selbstständige, Verkäufer oder Fach- und Führungskräfte aus allen Bereichen, die im Leben souveräner auftreten und ihren beruflichen Herausforderungen souverän begegnen wollen – außerdem Coaches und Trainer, die sich für das Thema und die hier vertretenen Meinungen interessieren.

INHALTE

Foren / Fachbeiträge zu dem Thema „Persönliche Souveränität” / Buch- und Hörbuchtipps / Podcasts /Empfehlungen etc.

Die Gruppe „Persönliche Souveränität“ wurde von Stéphane Etrillard ins Lebens gerufen und wird von ihm moderiert.

 

Hier können Sie der Xing-Gruppe „Persönliche Souveränität“ von Stéphane Etrillard beitreten

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Die wahre Bestimmung finden. Lebensgewohnheiten über Bord werfen. Sich selbst vertrauen. Verantwortung übernehmen. 2003 reiste Gabriele Wolf das erste Mal nach Indien. Beruflich und privat war sie an ihre Grenzen gestoßen. Was sie in Indien suchte, schließlich auch fand und mit zurück in ihren Alltag nahm, war die Erfahrung, sich zu 100% ins Leben zu stürzen, mit allem Leid, Schmerz und aller Trauer, die dazugehören.

Das Buch entstand am Ende einer langen Reise, einer Reise zu sich selbst. Der Weg zur Selbsterfahrung wird zur individuellen, ganz persönlichen Lebensschule. Gabriele Wolf teilt ihre Erlebnisse und Erkenntnisse mit ihren Lesern. Die Erfahrungen werden zu Wegweisern und Hilfestellungen: Lernen Sie loszulassen, Blockaden zu überwinden, und kommen Sie damit dem Ziel wahrer Lebenskunst näher.

„Von Mömbris nach Mumbai“ beschreibt biografisch Gabriele Wolfs Erlebnisse in Asien verbunden mit der inneren Reise zu sich selbst.

Biografie:


Gabriele Wolf wurde 1958 in Stuttgart (Deutschland) geboren und bezeichnet sich gerne als Lifestyle-Artistin. Die Gabe, eine Lebenskünstlerin zu sein, ist ihr nicht in den Schoß gefallen. Als lebenserfahrene Frau nutzte sie jede Chance, ihren ganz eigenen Weg zu finden und zu gehen. Oft ist sie dabei angeeckt, ist verletzt und missachtet worden. Nichts konnte sie jedoch von ihrer Spur abbringen.

Heute lebt Gabriele Wolf in der Schweiz und arbeitet als selbstständige Beraterin und Coach für Leben, Beruf und Unternehmen. Sie hält Vorträge zu diesen Themen und führt Coachings und Workshops in Firmen für Führungskräfte und Mitarbeiter durch.

www.gabriele-wolf.com

Von Mömbris nach Mumbai
von Gabriele Wolf
224 Seiten
ISBN 978-3-99003-318-0
Euro (A) 17,90 – Euro (D) 17,40 – sFr 32,20

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Stéphane Etrillard

Schon ein Blick in die Stellenanzeigen zeigt: Persönlichkeit und soziale Kompetenzen sind für die Karriere von allergrößter Bedeutung. Mehr als 15.000 Menschen haben in den vergangenen 15 Jahren, die ich nun als Trainer und Coach arbeite, meine Seminare besucht oder bei mir ein Einzelcoaching absolviert. Nahezu alle Teilnehmer können auf eine solide Schulbildung verweisen, viele davon haben einen höheren Schulabschluss und gehören somit zur sogenannten Bildungselite. Dabei konnte ich eine interessante Erfahrung machen: Ein fundiertes Schulwissen gibt zwar einen gewissen Rückhalt und stärkt auch das Selbstvertrauen, allerdings nur bis zu einem gewissen Grad. Oft sind es gerade diejenigen mit einer guten Schulbildung, denen bei oder nach ihrem Eintritt ins Berufsleben die Grenzen der eigenen Fähigkeiten bewusst werden.

von Stéphane Etrillard, www.etrillard.com

In der Welt draußen braucht es Mut und es werden plötzlich auch andere Kenntnisse und Kompetenzen erwartet, als zuvor in der Schule vermittelt wurden. Daher stoßen sich dann auch die ehemals fleißigsten und begabtesten Schüler mit einem überdurchschnittlichen Notendurchschnitt an den Hürden der Realität. Ein guter Schulabschluss auch einer höheren Schule ist längst kein Garant mehr für den persönlichen Erfolg – und vermutlich war er das noch nie.

Unser heutiges Schulsystem ist mehrfach und nicht erst seit dem berühmten Pisa-Schock unter Beschuss geraten. Auch wenn wir uns insgesamt in einer komfortablen Situation befinden, sind viele Kritikpunkte völlig berechtigt. Denn natürlich kommen bessere schulische Leistungen den Arbeitsgebern ebenso wie den Berufstätigen selbst zugute. Im Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit stehen vor allem die Lese-, Schreib- und Rechenkünste sowie die Allgemeinbildung, die oft zu wünschen übrig lassen. In den meisten Fällen sind entsprechende Kompetenzen eine Voraussetzung für den Berufseinstieg und eine Bedingung, um später die beruflichen Anforderungen erfüllen zu können. Doch handelt es sich hierbei letztlich nur um eine solide Basis, mit der erste Schritte möglich werden. Gerade im weiteren Verlauf des Berufslebens, wenn die Schulzeit bereits Jahre zurückliegt, zeigen sich Probleme ganz anderer Art. Spätestens dann, wenn die ehemaligen Berufseinsteigern Positionen mit Führungsverantwortung bekleiden wollen, werden fehlende soziale Kompetenzen und Mankos bei der Persönlichkeit zu einem echten Handikap.

Fachlich brillant, menschlich eine Katastrophe?

Das führt dann als Folge zu einer Diagnose, wie sie Führungskräfte in letzter Zeit häufiger zu hören bekommen: fachlich brillant, menschlich eine Katastrophe. Wie wir uns reines Fachwissen aneignen, haben wir alle in der Schule gelernt. Die Führungsriege der Unternehmen und auch Selbstständige haben dementsprechend auch kaum Probleme damit, das erforderliche Fachwissen zu erwerben. In der Berufspraxis treten dennoch durchaus massive Schwierigkeiten auf, die bei der Arbeit zu einer größeren Belastung werden und gleichzeitig das eigene Vorankommen behindern. So manche Karriereplanung gerät dadurch bereits ins Stocken, obwohl die wirklich großen Sprünge noch gar nicht erfolgt sind. Die Ursache ist schnell beschrieben: Soziale Kompetenzen und ein geschickter Einsatz der eigenen Persönlichkeit werden immer wichtiger für den beruflichen Erfolg, doch fehlt vielen Menschen gerade hier das entsprechende Wissen. Als wir noch die Schulbank drückten, haben wir es jedenfalls nicht gelernt, mit der eigenen Persönlichkeit zu punkten.

Dabei ist längst klar, dass der berufliche und somit auch der wirtschaftliche Erfolg in engem Zusammenhang mit der Persönlichkeit stehen. Und das gilt längst nicht nur für Führungskräfte. Viele Unternehmen wollen und können es sich schlichtweg nicht mehr leisten, dass Mitarbeiter durch persönliche Defizite zur Belastung werden. Die Ansprüche, die an die Persönlichkeit der Mitarbeiter und insbesondere der Führungskräfte gestellt werden, steigen also zusehends, und über das berufliche Vorwärtskommen entscheiden schon lange nicht mehr nur die fachlichen Fähigkeiten und Qualifikationen.

Wer Defizite im persönlichen Auftreten zeigt, wird heute nur noch in Ausnahmefällen die Chance für den nächsten Schritt nach oben erhalten. Andersherum: Wer schon durch ein souveränes Auftreten und seine Persönlichkeit überzeugt, setzt sich damit von der Masse ab – und Türen, die für viele andere verschlossen bleiben, werden weit geöffnet. Das gilt für alle Bereiche (nicht nur) des Berufslebens, und sowohl für den Berufseinsteiger als auch für den erfahrenen Manager: Ob der Neuling seine nächste Gehaltserhöhung erhält oder der Manager einen erweiterten Verantwortungsbereich zugesprochen bekommt – in beiden Fällen wird die jeweilige Persönlichkeit eine ganz erhebliche Rolle bei der Entscheidung spielen. Und was bei den ersten Schritten auf der Karriereleiter wichtig ist, erhält mit jedem weiteren Schritt immer größere Bedeutung.

Die persönliche Ausstrahlung – ein Motor für die Karriere

Wir alle kennen den ungeliebten Spruch „Wir lernen nicht für die Schule, sondern für das“. Die Frage ist, ob die Lehrpläne diesem Anspruch auch gerecht werden. Denn für einen Arbeitgeber und auch für die Gesellschaft werden wir vor allem durch bestimmte Persönlichkeitseigenschaften interessant, weniger durch das angeeignete schulische Wissen. Gerade weil sie so selten zu finden sind, stehen wahre Persönlichkeiten hoch im Kurs. Konstanten und feste Größen, die Halt und Orientierung geben, sind rar und deshalb kostbar geworden – und hierbei geht es nicht nur um abstrakte Zusammenhänge, sondern insbesondere auch um zwischenmenschliche Beziehungen.

Das führt geradewegs zum Kern des Problems: Wie kann jeder Einzelne das Wissen nachholen, das er oder sie in der Schule nicht erhalten hat? Die Antwort gibt die berühmte Inschrift des Orakels von Delphi: „Erkenne dich selbst.“ Diese letztlich gar nicht rätselhafte Inschrift besagt, dass der Mensch nur durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit seine geistigen Kräfte voll entfalten kann. Das Erkennen der eigenen „Innenwelt“ ist also der Schlüssel für die Problemlösung in der „Außenwelt“. Das Wissen um die Wirkung und der intelligente Einsatz der eigenen Persönlichkeit ist nicht erst heute eine Schlüsselkompetenz. Doch ist diese Kompetenz nicht einfach da, sie muss erst entwickelt werden. Dabei brauchen wir kompetente Unterstützung. Das ist auch der Grund, warum der Weiterbildungsbedarf nahezu kontinuierlich wächst. In Seminaren, Trainings und Coachings lernen die Teilnehmer, die eigene Persönlichkeit zutreffend einzuschätzen und ganz gezielt zu stärken. Eine ganz wesentliche Rolle spielt hierbei das persönliche Auftreten.

Und genau dieser Aspekt kommt oft etwas kurz: Zwar macht jeder schon früh die Erfahrung, dass manche Menschen einfach besser ankommen als andere, doch wird selten die Frage nach dem Warum gestellt. Dabei ist die Strahlkraft der eigenen Persönlichkeit entscheidend sowohl für den beruflichen als auch für den persönlichen Erfolg. Wer im Berufsleben keine fachliche Substanz zu bieten hat, wird selbstverständlich früher oder später – meist früher – an seine Grenzen stoßen. Doch auch derjenige, der ein umfangreiches Fachwissen aufweist, wird auf der Karriereleiter frühzeitig stehenbleiben, wenn er menschlich nicht überzeugen kann.

Ganz anders sieht es aus, wenn sich ausgeprägte Fachkenntnisse und eine positive persönliche Ausstrahlung in einer Person vereinen. Die fachliche Seite stellt dabei selten ein Problem dar, wir haben es schließlich gelernt, uns das erforderliche Wissen anzueignen und abrufbereit parat zu haben. Auch ist die Bereitschaft meist groß, später für den Beruf neue fachliche Kompetenzen hinzuzulernen. Verglichen damit wird jedoch viel weniger für die Bildung der eigenen Persönlichkeit getan, auch wenn hier inzwischen ein Wandel eingesetzt hat. Die Ursache für diesen Rückstand mag in der mangelnden Aufmerksamkeit liegen, die diesem Thema seitens der Schulen geschenkt wird. Dabei lässt sich hier mit vergleichsweise wenig Aufwand sehr viel erreichen und eine große Wirkung erzielen.

Manche Menschen wirken selbstbewusst und souverän, sie treten zielstrebig auf, strahlen Sicherheit und Zuverlässigkeit aus, agieren authentisch und folgen ihren inneren Überzeugungen. Sie überzeugen und inspirieren andere Menschen, erscheinen zuversichtlich und erweisen sich als glaubwürdig. Sie wecken Begeisterung, Interesse und Sympathien, weil sie selbst Interesse an anderen Menschen zeigen und mitreißende Begeisterung entwickeln können. Außerdem heben sie sich deutlich von der Masse ab. Ihre kommunikativen und rhetorischen Fähigkeiten zeugen ebenso wie ihr sicheres Auftreten von einer starken Persönlichkeit, ohne dass sie dabei arrogant oder selbstgefällig wirken. Man nimmt ihnen ab, dass sie mit Leidenschaft für ihre Ideen und Überzeugungen einstehen und auch Verantwortung für ihre Entscheidungen und Handlungen übernehmen. – Derartige Persönlichkeiten haben ganz einfach die besseren Karten, denn sie wirken auf andere geradezu charismatisch.

Das gilt für alle Branchen: Wer sich in einem Unternehmen umsieht, wird feststellen: Nicht nur das Ansehen, das ein Kollege in der Firma genießt, sondern eben auch die Aufstiegschancen und selbst die Gehälter hängen entscheidend von der persönlichen Ausstrahlung ab. Eine souveräne oder gar charismatische Ausstrahlung zahlt sich aus. Schon deshalb lohnt es sich, die persönlichen Kompetenzen auszubauen und zu stärken.

Nur wenigen wurde es in die Wiege gelegt …

Das griechische Wort Charisma wurde ursprünglich vor allem im theologischen Kontext gebraucht. Bezeichnet wurde damit eine „Gnadengabe“, gemeint waren die durch den Geist Gottes bewirkten Fähigkeiten, insbesondere andere Menschen inspirieren, überzeugen und führen zu können. Vor allem Propheten, Heilige und Helden waren mit dieser besonderen Gabe gesegnet, die heute etwas nüchterner als besondere Ausstrahlungskraft beschrieben wird. Begibt man sich auf Spurensuche, scheint es, als sei Charisma tatsächlich vor allem eine mystische Gabe des Himmels, die einigen Glücklichen in die Wiege gelegt wird. Und trifft man nun auf einen Menschen, der über das gewisse Etwas verfügt, ist diese These damit keineswegs widerlegt. – Im Gegenteil, wir schauen verzaubert zu den Charismatikern auf und sind vielleicht sogar ein wenig neidisch, weil diese etwas für sich gepachtet zu haben scheinen, wovon andere nur träumen können.

Fest steht, Charisma bringt eindeutig Vorteile im Leben mit sich: Wer Charisma hat, ist wie von einer Aura umgeben, die alle anderen blass und fade wirken lässt. Ein Mensch mit Charisma zieht die Aufmerksamkeit auf sich, erntet Anerkennung und erfährt einen Grad der Wertschätzung, Zuneigung, ja Bewunderung, der weit über das übliche Maß hinausgeht. Damit noch nicht genug – Charismatiker genießen ein hohes Ansehen, üben eine starke Anziehungskraft aus und hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck, wo auch immer sie auftauchen. All dies geschieht mit einer erstaunlichen Mühelosigkeit und völlig selbstverständlich, während viele andere sich verzweifelt bemühen, um auch nur einen Hauch dieser Wirkung zu erzielen.

Den eigenen Charisma-Faktor zu erhöhen, wäre also eindeutig ein Gewinn für das eigene Leben. Allerdings bezweifeln die meisten Menschen, dass Charisma erlernbar ist. Doch bei näherer Betrachtung lüftet sich das Geheimnis des Charismas ein wenig. Denn allen charismatischen Menschen ist eines gemeinsam: Ihre besondere Ausstrahlung wird durch ein harmonisches Zusammenspiel mehrerer Elemente bewirkt, die sich gegenseitig ergänzen und verstärken – und von denen jedes für sich trainierbar ist. Ganz eindeutig kann ein an den richtigen Stellen ansetzendes Training dabei helfen, das jedem Menschen innewohnende Potenzial freizusetzen – allerdings kann jeder Mensch nur das ausstrahlen, was er auch in sich hat.

Doch glücklicherweise haben die meisten Menschen weit mehr charismatisches Potenzial in sich, als sie selbst annehmen. Deshalb ist es nahezu in allen Fällen mehr als lohnenswert ist, hier gezielt anzusetzen, um ganz persönlich – beruflich wie privat – hinzuzugewinnen. Das persönliche Charisma-Potenzial lässt sich testen:

  • Haben Sie klare Zielsetzungen? Charismatiker wissen, was sie wollen, sind zugleich ambitioniert und realistisch bei ihren Zielsetzungen und lassen sich auch von Rückschlägen nicht beirren.
  • Sind Sie verbindlich in Ihrem Auftreten? Eine wohltuende Gradlinigkeit gehört einfach dazu – diese ist übrigens keineswegs mit übertriebener Verbissenheit zu verwechseln, die sicher nicht zur Optimierung der eigenen Ausstrahlung beiträgt.
  • Können Sie sich (und andere) begeistern? Eine besonders charismatische Wirkung haben wahre Leidenschaft und ehrlicher Enthusiasmus, die auch andere mitreißen, anspornen und zu Leistungen motivieren.
  • Sind Sie in der Lage, die Initiative zu ergreifen? Charismatische Menschen sind entschlussfreudig und lösungsorientiert, sie sehen nicht untätig zu, sondern nehmen die Sache selbst in die Hand. Statt dabei um den heißen Brei herumzulavieren, gehen sie ehrlich und direkt auf das anvisierte Ziel zu.
  • Berücksichtigen Sie die Perspektiven anderer für das eigene Handeln? Die Bereitschaft, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und deren Perspektive zu verstehen, stärkt die eigene Präsenz, während ein Mangel an Einfühlungsvermögen immer zulasten der eigenen Ausstrahlung geht.
  • Haben Sie Ihren eigenen Stil? Charismatische Menschen sind alles andere als opportun und passen sich nicht um jeden Preis an. Sie wissen um ihre Stärken und Schwächen, bekennen sich zu ihren Ecken und Kanten und können ihre Stärken ohne falsche Bescheidenheit einsetzen.
  • Finden Sie auch in heiklen Situationen die richtigen Worte? Wer nicht an anderen vorbeiredet, sondern eine verständliche, überzeugende und der Situation angemessene Sprache spricht, erreicht damit nicht nur die eigenen Ziele, sondern auch die Herzen seiner Zuhörer. Schon deshalb kann die Bedeutung der (übrigens auch nonverbalen) Kommunikation für die persönliche Ausstrahlung gar nicht überschätzt werden.
  • Sind Sie authentisch? Die Frage nach der Authentizität ist die vielleicht wichtigste, wenn es um Charisma geht. Wer in eine bestimmte Rolle schlüpft, die von der eigenen Persönlichkeit abweicht, verspielt damit das Vertrauen und jede Glaubwürdigkeit, zudem wirkt ein solcher Versuch schnell aufgesetzt – und schon ist jede charismatische Ausstrahlung dahin …

Natürlich ist Charisma mit diesen wenigen Fragen noch längst nicht entzaubert, schließlich ist diese besondere Art der Ausstrahlung doch mehr als allein die Summe einzelner Attribute und Fähigkeiten. Doch wer nun nicht gerade alle Fragen mit einem glatten Nein beantwortet hat, kann sicher sein, auch selbst eine starke charismatische Wirkung entfalten zu können, und sollte mit der Arbeit an sich selbst dort beginnen, wo noch Mankos bestehen.

Keine Frage von Schein oder Sein

Zwei der genannten Punkte sind darüber hinaus geradezu essenziell, wenn es darum geht, charismatischer aufzutreten: die Frage nach den eigenen kommunikativen und rhetorischen Fähigkeiten sowie nach der Authentizität. Gerade zum Thema Authentizität werden sich die wenigsten Menschen jemals Gedanken gemacht haben. Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, kann ich mich jedenfalls nicht daran erinnern, im Unterricht hierzu jemals auch nur irgendetwas gelernt zu haben. Den Schülern von heute geht es schon etwas besser, da die hohe Bedeutung des Themas auch in Schulen immer mehr Anerkennung findet. Denn gerade die Authentizität entscheidet in ganz besonderer Weise darüber, wie ein Mensch von anderen wahrgenommen wird.

Jede Verhaltensweise, die im Widerspruch zum inneren Kern eines Menschen steht, wirkt aufgesetzt, gekünstelt und erzwungen. Wann immer zwischen Schein und Sein ein deutliches Missverhältnis besteht, geht dies zulasten der persönlichen Authentizität. Der Terminus umfasst die miteinander verquickten Begriffe Echtheit, Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit. Die Authentizität des Auftretens trägt wesentlich zur eigenen Ausstrahlung bei.

Sobald Eigenschaften vorgetäuscht, simuliert oder einzig aus Kalkül eingesetzt werden, bleiben sie ein Abklatsch der echten Person. Durch mangelnde Authentizität geht nicht nur ein großer Teil der Ausstrahlungskraft verloren, jede Selbstinszenierung – so geschickt sie in einigen Fällen auch sein mag – stellt die Glaubwürdigkeit einer gesamten Person infrage. Wer in eine Rolle schlüpft, wird von dieser stark vereinnahmt, wodurch zwangsläufig wichtige Spielräume verloren gehen: Natürlichkeit und Gelassenheit bleiben schließlich auf der Strecke – und der Weg zu mehr Charisma bleibt versperrt. Zumal viele Menschen ein sehr gutes Gespür entwickeln und schnell zwischen Schein und Sein unterscheiden können.

Fehlende Authentizität, also ein unechtes Verhalten, schließt eine charismatische Ausstrahlung von vornherein aus. Andersherum wirkt sich Echtheit im Auftreten immer positiv auf die eigene Ausstrahlung aus. Wer also versucht, Charisma auf Knopfdruck zu entwickeln, wird spätestens an den Reaktionen seiner Mitmenschen erkennen, dass dieser Versuch ins Leere läuft und sogar der persönlichen Wirkung schadet. Wer sich bloß das Äußere von charismatischen Menschen zum Vorbild nimmt und versucht, ihr Auftreten, ihre Gesten, Worte, ihre Wirkung zu kopieren, wirkt zwangsläufig gekünstelt, aufgesetzt und nicht selten arrogant und eitel. Die Kluft zwischen Schein und Sein driftet dann immer weiter auseinander, und echtes Charisma wird unerreichbar. Charisma entsteht nämlich nicht aufgrund äußerlicher Merkmale, es ist vielmehr eine Frage der inneren Einstellung zu sich selbst, zu anderen Menschen und zu den alltäglichen und besonderen Dingen des Lebens. Die Wirkung nach außen kommt von allein. Man kann sie zwar unterstreichen, doch niemals aus dem Nichts „hervorzaubern“.

Der Skeptiker wird an dieser Stelle einwerfen, dass erlerntes Charisma letztlich doch künstlich und echtes Charisma eben gerade nicht erlernbar ist. Wie soll etwas, das wir uns – womöglich mühevoll – antrainieren, authentisch sein? Auf den ersten Blick erscheint das wie ein Widerspruch. Und wer sein Charisma entwickeln oder ausbauen möchte, begibt sich auf einen nicht immer leichten Weg. Es gilt, sich von Gewohnheiten, Bequemlichkeiten und (selbst gesetzten) Grenzen zu verabschieden und andere Fähigkeiten und Verhaltensweisen zu üben – bis man sie schließlich souverän und mühelos beherrscht.

Dass etwas Angelerntes für uns selbst nun auf ewig fremd und künstlich bleibt und nicht irgendwann zu unserem Selbst gehören sollte, ist schon insofern wenig plausibel, weil Menschen sich von Geburt an ständig weiterentwickeln, Neues dazulernen, Fähigkeiten erwerben und verfeinern, Wissen hinzugewinnen und neue Verhaltensweisen antrainieren. Würden nur unsere Eigenschaften und Fähigkeiten, mit denen wir auf die Welt gekommen sind, als authentisch gelten, würde ja kein einziger erwachsener Mensch authentisch sein. Insofern steht das Erlernen einer Sache keineswegs im Widerspruch zur Authentizität. – Benutzen wir statt der Wörter „antrainieren“ oder „lernen“ den Begriff „aneignen“, wird dieser Prozess auch sprachlich nachvollziehbar: Wenn wir uns etwas aneignen, dann machen wir uns nämlich etwas zu eigen. Es gehört dann zu uns, ist Teil unserer Persönlichkeit – und somit authentisch. Das heißt, nahezu jeder Mensch ist in der Lage, mehr authentisches Charisma (denn ein anderes gibt es nicht) zu entwickeln.

Die Kommunikationstheorie in der Praxis

Persönliche Authentizität ist jedoch nur der erste von zwei wesentlichen Punkten im Zusammenhang mit Charisma, sie steht jedoch in direktem Zusammenhang mit dem zweiten: der eigenen Kommunikation. Aus der Schule kennen wir zum Thema vor allem das sogenannte metakommunikative Axiom von Paul Watzlawick, das besagt, dass wir unaufhörlich kommunizieren – und zwar längst nicht nur mit Worten. Und auch das Sender-Empfänger-Prinzip der menschlichen Kommunikation wird im Unterricht auch heute noch standardmäßig behandelt. Es kann nicht schaden, sich beides wieder ins Gedächtnis zu rufen:

Die menschliche Kommunikation ist überaus vielfältig. Neben den Worten sind ebenfalls der Tonfall, die Geschwindigkeit des Sprechens, auch ein Schweigen oder Lachen und Seufzen wesentliche Bestandteile der Kommunikation. Und auch mit der Körperhaltung, mit Bewegungen, der Gestik und Mimik, mit Blicken und selbst mit der Kleidung senden wir Signale an unser Gegenüber, die dieser dann interpretiert. Unser gesamtes Verhalten ist also Kommunikation. Und es ist einfach nicht möglich, sich nicht zu verhalten – gleichzeitig ist es nicht möglich, das Verhalten eines anderen nicht wahrzunehmen und nicht zu interpretieren.

Doch was wir aus der Schulzeit als Theorie kennen, hat enorme und ganz konkrete Auswirkungen auf das Leben jedes Einzelnen. Denn wo immer Menschen zusammenkommen, sind alle Anwesenden jederzeit sowohl Sender als auch Empfänger von Signalen. Deshalb entscheidet auch die Kommunikation über unsere Ausstrahlung. Das Problem ist: Wenn auf so vielfältige Weise unaufhörlich Signale gesendet und empfangen werden, kann es bei der Übertragung der Signale leicht zu Störungen kommen. Solche Störungen können sehr profan sein, wie beispielsweise ein genuscheltes Wort, das vom anderen nicht verstanden wird. Sie sind meist jedoch weitaus komplexer: Mein Gesprächspartner kann mich beispielsweise verbal sehr gut verstehen, bekommt dennoch alles in den falschen Hals, weil er meinen Blick als feindselig interpretiert – oder er glaubt, dass ich nicht bei der Sache bin, weil ich gelangweilt an meiner Krawatte herumzupfe und immer wieder zum Fenster hinausschaue. Entsteht dann eine insgesamt gereizte Stimmung, ist es manchmal, als würden die Gesprächspartner zwei unterschiedliche Sprachen sprechen. Die Folge sind dann oft Fehlinterpretationen auf der einen und/oder anderen Seite. Schließlich geht die gemeinsame Wellenlänge verloren und selbst gut gemeinte Signale kommen nicht mehr wie gewünscht beim Empfänger an. Die Folge sind Kommunikationsstörungen, die sich leicht zu ernsthaften Konflikten ausweiten können. Eine gute Kommunikation erfordert daher stets viel Aufmerksamkeit – sowohl was das Senden als auch das Empfangen von Signalen angeht.

Wer nun Wert auf eine gute Ausstrahlung legt und mehr Charisma entwickeln will, bringt diese Aufmerksamkeit mit und wird sein Verhalten gezielt einsetzen und versuchen, die Signale der Gesprächspartner möglichst zutreffend zu entschlüsseln. Da wir nun unaufhörlich kommunizieren, ist diese Fähigkeit von allergrößter Bedeutung, entscheidet sie doch maßgeblich darüber, wie wir von unserer Umwelt wahrgenommen werden. Denn unsere gesamte Umwelt wird sich allein aufgrund unseres Verhaltens ein Bild von uns machen. Damit entscheidet das persönliche Kommunikationsverhalten darüber, wie wir von anderen wahrgenommen werden.

Wiederum geht es auch hier nicht ohne Authentizität: Schon in der Antike war es das oberste Ziel eines Redners, unbedingt seine Glaubwürdigkeit zu bewahren – denn ein unglaubwürdiger Redner kann erzählen, was immer er will, wenn ihm seine Zuhörer keinen Glauben schenken, wird er mit seinen Worten nichts mehr erreichen.

Wer sich auch nur eine halbwegs positive Ausstrahlung erhalten will, wird seine Gesprächspartner nicht überreden, sondern überzeugen. Wem es gelingt, einen Gesprächspartner durch und durch zu überzeugen, wird damit einen nachhaltigen Erfolg verbuchen. Hat man im Gespräch den Eindruck „Der spricht mir aus der Seele und berücksichtigt auch noch meine persönlichen Interessen“ und ist obendrein von der Argumentation überzeugt, wird man erst gar nicht den Konfrontationskurs wählen. Wer sich von einer Sache hat überzeugen lassen, wird sich mit weitaus stärkerer Motivation daran machen, das Besprochene in die Tat umzusetzen, als ein anderer, der manipuliert wurde. Wer durch Druck, Angst oder ganz einfach mit Unwahrheiten zu einer bestimmten Handlung veranlasst wurde, hat hingegen nur eine sehr begrenzte Motivation und wird auch das bisschen Motivation im Laufe der Zeit noch verlieren. Ist ein Mensch jedoch tatsächlich überzeugt, wird er seinem Gesprächspartner Respekt entgegenbringen, ihn für seine Weitsicht achten und für das aufschlussreiche Gespräch danken. Das bringt nicht nur Sympathiepunkte, sondern ist ein großer Schritt in Richtung Charisma – und ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Beruf.

Denn gerade in Diskussionen und Kontroversen offenbart sich der persönliche Kommunikationsstil. Ein hohes Niveau in der Kommunikation zu erreichen, bedeutet nämlich, nicht nur an die eigene Perspektive zu denken, sondern die Welt auch mit den Augen des Gesprächspartners zu betrachten. Gerade deshalb unterhält man sich so gern mit charismatischen Menschen: Denn sie sind in der Lage, sich in die Situation ihrer Gesprächspartner einzufühlen – sie verstehen, wo die Interessen, Probleme, Wünsche und Erwartungen des anderen liegen und können auch aktuelle Stimmungen interpretieren. Das versetzt sie in die Lage, die Vor- und auch Nachteile einer Zielsetzung für den anderen zutreffend darzustellen. Und diese Fähigkeit ist auch die Grundlage für eine überzeugende Argumentation. Denn gute Argumente, die einen Gesprächspartner überzeugen, berücksichtigen immer die Lebenswirklichkeit des anderen. Bei einer solchen sogenannten partnerorientierten Argumentation kommt es darauf an, dem Gegenüber seine Vorteile und seinen Nutzen im Sinne seiner Interessen zu verdeutlichen. Es ist also durchaus möglich, dass man selbst ein Argument für großartig hält, während es dem Gesprächspartner dann tatsächlich nur ein müdes Schulterzucken entlockt. Und dann wird von diesem Argument auch keine Überzeugungskraft ausgehen. Ganz anders ein Argument, das auch aus der Sicht des Gegenübers plausibel klingt. Werden bei der Argumentation vor allem die Interessen des anderen berücksichtigt, lässt sich der Gesprächspartner auch gern überzeugen. – Die eigene Glaubwürdigkeit spielt hierbei natürlich eine entscheidende Rolle, denn nichts schmälert die Überzeugungskraft mehr als Unglaubwürdigkeit. Wer andere manipulieren will, Sachverhalte beschönigt oder falsch darstellt, setzt damit immer auch die eigene Glaubwürdigkeit aufs Spiel.

Persönlichkeitsentwicklung hat Konjunktur

Der Weg zu mehr Charisma beginnt bei der Authentizität und führt über ein partnerorientiertes Kommunikationsverhalten, wobei die persönliche Glaubwürdigkeit die höchste Rolle spielt. Und in Gesprächen haben die meisten Menschen ein gutes Gespür, das sie sehr gut zwischen richtig und falsch unterscheiden lässt. Bewusst oder unbewusst suchen wir nach Signalen oder Hinweisen, die uns Aufschluss über die Glaubwürdigkeit unseres Gegenübers geben. Ob uns nun jemand Märchen erzählt, erkennen die meisten Menschen intuitiv vor allem auch an den nonverbalen Signalen. Ohne dass es uns bewusst ist, wird jeder Mensch im Gespräch sozusagen einer Glaubwürdigkeitsprüfung unterzogen, wobei wir auch auf kleinste Indizien achten: von der Häufigkeit des Lidschlags, der Intensität des Blickkontakts bis hin zur gesamten Mimik, Gestik und allen Körperbewegungen. Und auch Aspekte wie Antwortlänge, Sprechgeschwindigkeit, Verzögerungen, Sprechstörungen und die Stimmlage werden hierbei einer Prüfung unterzogen. Kurz: Die gesamte Person und auch ihr Verhalten in der Vergangenheit entscheiden über ihre Glaubwürdigkeit.

Glaubwürdigkeit entsteht aufseiten unseres Gesprächspartners, ist also subjektiv und von der Wahrnehmung unseres Gegenübers abhängig. Schon deshalb bringt es viele Vorteile, den persönlichen Kommunikationsstil auf den Gesprächspartner auszurichten. Denn natürlich wird jeder solche Menschen bevorzugen, die sich bereits als glaubwürdig erwiesen und so Vertrauen gewonnen haben. Jeder Vertrauensverlust lässt sich nur sehr schwer – und wenn überhaupt, dann nur über längere Zeiträume – wieder beheben. Wer sein Vertrauen verspielt, wird natürlich Misstrauen ernten – ein weiterer Grund, dem eigenen Kommunikationsstil große Aufmerksamkeit zu schenken. Erfolgreich zu kommunizieren bedeutet weniger, rhetorische Tricks zu lernen, sondern zielt vor allem darauf ab, sich in andere Menschen zutreffend einzufühlen und von ihnen als glaubwürdig und vertrauensvoll wahrgenommen zu werden. In dieser Weise zu kommunizieren, weckt Interesse, erzeugt Aufmerksamkeit und macht charismatisch.

Die Meinungen der Unternehmen darüber, ob der Unterricht in den klassischen Schulfächern zu wünschen übrig lasse oder ob der Vermittlung von Computerkenntnissen oder der englischen Sprache mehr Gewicht beigemessen werden sollte, sind geteilt – Einigkeit besteht hingegen darüber, dass Persönlichkeits- und Sozialkompetenzen von allergrößter Bedeutung sind. Wer heute Stellenanzeigen aufmerksam liest, wird insbesondere dann, wenn es um verantwortungsvolle Positionen geht, auf Anforderungen stoßen, die wir allgemein unter soziale Kompetenz einordnen. Gesucht werden Persönlichkeiten, die menschlich und fair eine Gruppe leiten können, die ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit aufweisen und als Vorbild mit gutem Beispiel vorangehen. Gesucht werden Menschen, die Veränderungsbedarf erkennen, die notwendigen Dinge anstoßen und lenken, die dabei über Konfliktfähigkeit und Einfühlungsvermögen verfügen, ein Team aufbauen und für eine reibungslose Zusammenarbeit sorgen. Mit anderen Worten: Gefragt sind souveräne und charismatische Menschen – und das sind oft die, die sich auf ein lebenslanges Lernen eingestellt haben und dabei immer wieder bei sich selbst anfangen, die das eigene Verhalten und die eigene Persönlichkeit kritisch überprüfen und gezielt optimieren.

Die Personalschefs vieler Unternehmen sprechen hier eine Sprache. Die Wirkung der eigenen Persönlichkeit, die individuelle Ausstrahlungskraft oder gar Charisma lässt sich allerdings nicht lernen wie eine mathematische Formel. Der Weg zu mehr Charisma ist vor allem eine Frage der Persönlichkeitsentwicklung – und sich verstärkt dieser Aufgabe zu widmen, verspricht doppelten Erfolg: Die eigene Persönlichkeit bildet die Basis für den Erfolg im Beruf und ebenso für ein erfülltes Leben als Ganzes. Hier lohnt es ganz gewiss, sich neues Wissen anzueignen. Von mehr Unterstützung auf diesem Gebiet seitens der Schulen würden wir zweifellos alle profitieren, denn immer öfter heißt es: Etwas mehr Charisma bitte!

© Stéphane Etrillard, 2011

Seminartipp mit Stéphane Etrillard

CHARISMA UND SOUVERÄNITÄT

Buchtipp: die Neuerscheinung von Stéphane Etrillard

Stéphane Etrillard
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Lothar J. Seiwert über das neue Buch von Stéphane Etrillard

„Wer bisher dachte, man könne sich selbst nicht zum Charismatiker entwickeln, den wird dieses Buch positiv überraschen – und vom Gegenteil überzeugen.“

Lothar J. Seiwert (Bestseller-Autor und Keynote-Speaker) www.seiwert.de

Informationen zum Autor

Stéphane Etrillard, Jahrgang 1966, ist gefragter Rhetorik- und Kommunikationstrainer sowie vielfacher Buchautor. Er zählt zu den besten seines Fachs und gilt als führender europäischer Experte zum Thema „persönliche Souveränität“. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht stets die authentische Persönlichkeit des Klienten. 2010 erschien bei Junfermann sein Buch „Charisma – Einfach besser ankommen“; darin lüftet er in 55 Fragen und Antworten das Geheimnis um den Mythos Charisma. In seinem Buch „Gesprächsrhetorik: Souverän agieren – überzeugend argumentieren“ (Businessvillage, 2009) geht es um den wirkungsvollen Einsatz einer partnerorientierten Gesprächsrhetorik und um den Zusammenhang zwischen rhetorischen Fähigkeiten und persönlicher Ausstrahlung. Vor einigen Jahren zog Stéphane Etrillard von Düsseldorf nach Berlin und er möchte das Hauptstadtleben nicht mehr missen. http://www.etrillard.com

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