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Archive for Mai 2010

Stéphane Etrillard

Stéphane Etrillard

Stéphane Etrillard ist in der ersten Ausgabe des Deutschen Rednerlexikons als führender europäischer Experte  zum Thema  „persönliche Souveränität“ auf Seite 173 angeführt.

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Stéphane Etrillard

Stéphane Etrillard

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Ihr

Stéphane Etrillard

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Im Handelsblatt Verlag erschien aktuell in der Reihe „Führung als Erfolgsfaktor“ das Buch „Führen in schwierigen Zeiten“ von Jürgen W. Goldfuß, bereits das 3. Buch des Autors in einer Handelsblatt-Sonderedition. Die Hardcover-Ausgabe kam bereits im Jahr 2004 im Campus Verlag auf den Markt – und wird nun unverändert nachgedruckt. Ungewöhnlich, dass nach sechs Jahren keine Änderungen oder Aktualisierungen erforderlich waren.

Aber der Autor hatte bereits vor sechs Jahren auf die Änderungen hingewiesen, die nun jeder von uns aktuell erlebt. Änderungen, die häufig als wenig populär betrachtet werden.

Der Untertitel des Buches „Sicher durch Krisen- und Umbruchsituationen lenken “ macht bereits deutlich, dass es einen Unterschied zwischen einer Krise und einem Umbruch gibt. Krisen gehen vorüber, nach einem Umbruch allerdings ist nichts mehr so, wie es vorher war.

Um den Leser leichter mit den Änderungen vertraut zu machen, führt der Autor mit einem fiktiven Dialogpartner, Herrn JA-Aber, einem typischen Bedenkenträger, einen amüsanten Dialog. Seien es Änderungen in Unternehmenstrukturen, am Arbeitsplatz, Fragen zur Unternehmensethik, zum Thema Kündigungen oder auch Gedanken zu Überlegungen aus dem privaten Bereich – kein Thema wird ausgelassen.

Interessant vor allem die Liste von Warnzeichen, die signalisieren, dass in einem Unternehmen „etwas nicht mehr stimmt“.

Nach der Lektüre des Buches ist der Leser in der Lage, seine eigenen Schlüsse zu ziehen aus Veränderungen, die er in seinem Umfeld wahrnimmt, um besser für die Zukunft gerüstet zu sein.

Jürgen W. Goldfuß
Führen in schwierigen Zeiten –
Sicher durch Krisen- und Umbruchsituationen lenken
(Führung als Erfolgsfaktor – Handelsblatt)
ISBN 978-3-593-39255-4
12,90 €

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Stéphane Etrillard

Stéphane Etrillard

Schon einzelne Wörter können Gefühle auslösen: So wird „Zufriedenheit“ meist als etwas Entspanntes wahrgenommen, während „Begeisterung“ mit Energie in Verbindung gebracht wird. Begriffe wie „Matheklausur“ oder „Zahnarzt“ lösen dagegen Unbehagen aus. Wenn nun schon allein die Erwähnung einzelner Begriffe Wirkungen in uns auslöst, kann man sich leicht vorstellen, wie groß die Wirkung der jeweiligen Gesprächspartner selbst ist. Ihre Persönlichkeit, das gesamte Verhalten im Gespräch und natürlich die Wahl der Worte entscheiden somit über den Erfolg Ihrer Gespräche. All diese psychologischen Effekte, verbunden mit der Fähigkeit, Gespräche zielgerichtet zum Erfolg zu führen, vereinen sich im Begriff Rhetorik. Zu diesen Fragen nahm der anerkannte Rhetorik-Experte Stéphane Etrillard in einem Interview mit dem Verlagskontor Stellung.

Herr Etrillard, Sie gelten als einer der führenden Experten zum Thema Souveränität und außerdem ein besonders praxisorientierter Experte der modernen Rhetorik. Sie verweisen regelmäßig darauf, dass beide Themen in wichtigen Bereichen Hand in Hand gehen. Doch ist die Rhetorik nicht eher ein antikes Thema, das heute allenfalls noch für einige Spezialisten von Bedeutung ist?

Stéphane Etrillard: Natürlich ist die Rhetorik, also die Theorie und Praxis des Sprachgebrauchs, schon sehr alt. Und schon in der Antike war es das vornehmliche Ziel der Rhetorik, eine Gemeinsamkeit zwischen den Gesprächspartnern herzustellen. Dahinter stand die Erkenntnis, dass Gespräche allein auf dieser Basis tatsächlich etwas in Bewegung setzen können. Außerdem hatte die Rhetorik schon früh einen sehr praktischen Hintergrund: Wer damals in Streitfällen zu seinem Recht kommen wollte, musste sein Anliegen vor Gericht persönlich vortragen. Damit waren rhetorisch versierte Redner eindeutig im Vorteil, denn sie konnten ihre Interessen viel erfolgreicher vertreten als andere, die nicht in die Kunst der freien Rede eingeweiht waren. – Auch wenn es heute seltener um Reden vor Gericht geht, hat sich hier kaum etwas geändert. Im Gegenteil, selten war der persönliche Erfolg so sehr mit gesprochener Sprache verknüpft wie heute.

Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass ein Mangel an rhetorischen Fähigkeiten ein Handikap für den persönlichen Werdegang ist. Aber hängt beispielsweise der berufliche Erfolg nicht vielmehr noch von ganz anderen Faktoren ab?

Stéphane Etrillard: Zweifellos ist die sprachliche Kunstfertigkeit für sich allein noch kein Erfolgsgarant. In der Praxis sitzt heute jedoch kein Mensch mehr ganz unabhängig im stillen Kämmerlein, um dort seiner Arbeit nachzugehen. Und sobald andere Menschen ins Spiel kommen, entscheidet die Rhetorik darüber, ob Sie ein gutes Blatt auch ausspielen können oder nicht. Im Beruf – und auch privat – geht es unaufhörlich darum, andere Menschen zu überzeugen, sie auf etwas aufmerksam zu machen, sie zu begeistern und mitzureißen. Mit verschlossenem Mund oder unüberlegten Worten wird dies heute sicher niemandem mehr gelingen.

Bei der Rhetorik geht es also nicht nur um die Wahl der Worte selbst, sondern vielmehr noch um die Wirkung, die wir damit erzielen?

Stéphane Etrillard: Genau darum geht es: Vom Verhalten im Gespräch und den rhetorischen Fähigkeiten wird immer unmittelbar auf die entsprechende Person geschlossen. Nicht nur, dass ein guter Redner als intelligent gilt, während der weniger versierte das Nachsehen hat – die Wirkung der gesamten Persönlichkeit hängt entscheidend vom Kommunikationsverhalten ab. Die wahre Kunst ist es, die eigenen Interessen konsequent zu vertreten und gleichzeitig als ein souveräner Gesprächspartner wahrgenommen zu werden, mit dem man sich gerne trifft, um Sachen ins Rollen zu bringen. Ob Sie nun ein guter Rhetoriker und Gesprächspartner sind, hängt damit längst nicht nur von Ihrer eigenen Wahrnehmung ab – entscheidend ist hier die Perspektive Ihres Gegenübers.

Das leuchtet ein. Doch woher kann ich wissen, wie ich im Gespräch auf andere wirke?

Stéphane Etrillard: Dafür brauchen Sie vor allem eines: Einfühlungsvermögen. Kommunikation im Allgemeinen und Gespräche im Besonderen können überhaupt nur gelingen, wenn wir sehr genau auf unsere jeweiligen Gesprächspartner und Ihre Reaktionen achten. Ein guter Rhetoriker zu sein, heißt damit auch, sich aktiv in andere einzufühlen und im Gespräch positive Gefühle zu vermitteln.

Das Wort Rhetorik scheint oft allerdings ganz anders verstanden zu werden. Im Dunstkreis der rhetorischen Spitzfindigkeiten geht es doch immer wieder um Verbalkeulen, um den Sieg in Wortgefechten, um Angriffe und Abwehr, verbale Tiefschläge, Killerphrasen und messerscharfe Argumente. Schon die Begrifflichkeiten verweisen hier eher auf einen Zweikampf als auf ein Miteinander. Hier bleibt doch der Eindruck, dass Rhetorik ein geeignetes Mittel dafür ist, andere verbal zu besiegen.

Stéphane Etrillard: Einige, wenn auch längst nicht alle, der propagierten Methoden sind tatsächlich wirksam. Wenn Sie Ihren Gegner verbal erschlagen wollen, können Sie das natürlich tun, sofern Ihr Gegenüber die entsprechenden Gegenmittel nicht kennt. Die Frage ist dann nur: Wer hat davon einen Nutzen?

Zumindest geht man als Sieger aus einem Rededuell hervor.

Stéphane Etrillard: Doch was kommt danach? In der Praxis bringt ein einmaliger Sieg überhaupt nichts. Und in solchen Fällen werden zukünftige Gespräche vermieden oder man rüstet sich ebenfalls für das nächste Wortgefecht. Das Ergebnis ist in allen Fällen destruktiv. Wenn wir miteinander sprechen, wollen wir doch Konflikte vermeiden und nicht provozieren, gemeinsam etwas in Bewegung setzen, anstatt sich zu bekämpfen, und Lösungen finden, statt neue Barrikaden aufzubauen. Hier schließt sich der Kreis, und wir kommen auf die Grundintention der Rhetorik zurück: Gemeinsamkeiten zwischen den Gesprächpartnern herstellen, statt Grenzen zu ziehen oder Gräben auszuheben. Außerdem, und auch dieser Effekt ist keineswegs unerheblich, schadet jedes misslungene oder entgleiste Gespräch vor allem dem eigenen Ansehen.

Wieso das?

Stéphane Etrillard: Gespräche sind die wohl persönlichste Visitenkarte und tragen damit wesentlich dazu bei, welches Bild man sich von uns macht. Ein gutes, fruchtbares Gespräch ist – vor allem, wenn es um schwierige Inhalte geht – ein wahrer Glanzpunkt. Jeder Beteiligte weiß es zu schätzen, auf einen fairen und souveränen Partner zu treffen. Die Art der Gesprächsführung ist damit immer auch eine Frage des persönlichen Niveaus. Und an gelungene Gespräche erinnert sich jeder gerne, insbesondere dann, wenn zum Vorteil aller Beteiligten tatsächlich etwas erreicht wurde. Ein souveränes, niveauvolles Auftreten im Gespräch ist damit zugleich exzellente Selbst-PR. Wer sich den Ruf erwirbt, gute und lösungsorientierte Gespräche führen zu können, macht damit diese Fähigkeit zu seinem Markenzeichen. Und das werden viele Menschen zu schätzen wissen.

Doch es gibt eben auch Gesprächspartner, die ihre rhetorischen Kenntnisse dazu einsetzen, kurzfristige Siege zu erzielen. Muss ich mich hier nicht zur Wehr setzen?

Stéphane Etrillard: Natürlich, doch auch dafür stehen verschiedene Wege offen. Und der Umgang mit unfairen Gesprächspartnern ist natürlich nicht immer leicht. Doch auf Konfrontation zu setzen, bringt hier nichts. Ein eskalierendes Gespräch, das womöglich noch in gegenseitigen Anschuldigungen gipfelt und sich damit immer weiter von der Sache entfernt, kann kaum mehr zu einem guten Ergebnis führen. In solchen Fällen heißt das Mittel der Wahl daher: entlarven. Zeigen und sagen Sie Ihrem unfairen Gesprächspartner, dass Sie ihn durchschauen. Schon damit werden viele dieser Versuche unwirksam. Ihr Ziel bleibt es, alle Manipulationsversuche und unsauberen Techniken zu unterbinden. Springen Sie auf solche Winkelzüge einfach nicht an, bringen Sie stattdessen klar und deutlich zur Sprache, dass Sie viel lieber auf einem höheren Niveau miteinander sprechen wollen. Wer zu unfairen Mitteln greift, ist das Gegenteil von souverän, nämlich unsicher und will damit letztlich nur einen Mangel kaschieren. Wer im Gespräch etwas erreichen und mehr als nur heiße Luft produzieren will, hat keine „Tricks“ nötig.

Dennoch geht es darum, die eigene Position nicht aus den Augen zu verlieren.

Stéphane Etrillard: Genau, und daran ist auch nicht das Geringste auszusetzen. Es ist absolut kein Widerspruch, in der Sache hart, gegenüber den Menschen jedoch fair zu bleiben. Außerdem sind Gesprächserfolge weitaus nachhaltiger, wenn wir unsere Gesprächspartner mit wirklich guten Argumenten überzeugen können. Im Gespräch wird auf zunächst theoretischer Ebene etwas erörtert, was anschließend in die Praxis umgesetzt wird. Wer wirklich überzeugt wurde, wird sich dann auch nicht gegen die Umsetzung sträuben. Wer allerdings überredet wurde, wird kein großes Interesse daran haben, die Vereinbarungen mit Elan voranzutreiben.

Herr Etrillard, ich weiß, Rhetorik ist ein komplexes Thema und lässt sich nicht auf einzelne Aspekte reduzieren. Darf ich Sie dennoch um einen Tipp für gelungene Gespräche bitten?

Stéphane Etrillard: Gelungene Gespräche entstehen aus dem Zusammenspiel vieler Faktoren. Von ganz besonderer Bedeutung ist es, im Gespräch auf die eigenen Gefühle und auch auf die des Gesprächspartners zu achten. Wer seine Antennen frühzeitig ausfährt, entwickelt schnell ein Gespür dafür, wo Einigkeit und an welchen Punkten noch Klärungsbedarf besteht. Und wir können nur ein Gefühl für unsere Gesprächspartner entwickeln, wenn wir ihnen tatsächlich zuhören. Um es auf den Punkt zu bringen: Viele Gespräche verlaufen allein deswegen ungünstig, weil sich die Beteiligten zu wenig zuhören und glauben, die Antworten bereits zu kennen. Es ist überaus wertvoll für alle Gespräche, dem Gegenüber genau zuzuhören und zu verstehen zu versuchen, was es genau meint und was ihm wichtig ist. Auf dieser Basis werden viele unnötige Konflikte und Missverständnisse von vornherein vermieden – und schon damit ist viel erreicht.

Interview mit dem Verlagskontor © Stéphane Etrillard, 2010  www.etrillard.com

Stéphane Etrillard

Stéphane Etrillard

Seine Rhetorikseminare bietet Rhetorikcoach Stéphane Etrillard schwerpunktmäßig in Hamburg, Berlin, Leipzig, Dresden, München, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf und Köln an. Auf Anfrage von Firmenkunden werden die Rhetoriktrainings von Rhetoriktrainer Stéphane Etrillard als Inhouse-Seminare überall angeboten in  Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen (NRW), Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen.

Aktuelle offene Seminare mit Stéphane Etrillard

Anfragen zu den Inhouse Rhetorikseminaren und Dialektikseminaren von Rhetoriktrainer Stéphane Etrillard bitte per E-Mail senden an:
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Stéphane Etrillard

Stéphane Etrillard

Das mit Abstand unerfreulichste aller Gespräche ist ganz gewiss das Trennungsgespräch. Das Ziel ist extrem klar definiert und ohne Alternative: die Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Ein Trennungsgespräch gehört zu den schwierigsten Gesprächen überhaupt und sollte keinesfalls unterschätzt werden. Falls einige Führungskräfte denken mögen, dass es doch nun wirklich nicht mehr auf die Form und Art der Durchführung des Gesprächs ankommt, ist dies ein großer Irrtum. Gerade im Ablauf eines Trennungsgesprächs offenbart sich das wahre Gesicht eines Unternehmens. Zugleich ist ein professionell geführtes Trennungsgespräch mehr als eine Frage des Stils. – Sie können sich ganz sicher sein, dass die gesamte Belegschaft den Verlauf jeder Kündigung genauestens, mit gespitzten Ohren und offenen Augen verfolgt.

von Stéphane Etrillard, Management Institute SECS

Gleichzeitig ist ein gekündigter Mitarbeiter meist nur zu gerne bereit, über etwaige Taktlosigkeiten im Trennungsgespräch Auskunft zu geben. Die verbleibenden Mitarbeiter erfahren also alles (und manchmal noch etwas mehr), und werden sich im Zweifelsfall mit dem gekündigten Kollegen solidarisieren. Dadurch kann, verursacht durch schlecht geführte Trennungsgespräche, eine nur schwer wieder überbrückbare Kluft zwischen den Mitarbeitern und der Geschäftsführung entstehen. Und hierbei handelt es sich um unnötige Spannungen, die vermieden werden sollten.

Wenn Sie also generell auf eine gute Unternehmenskultur setzen, können Sie sich nicht ausgerechnet im Trennungsgespräch davon verabschieden – andernfalls ist Ihre Glaubwürdigkeit ernsthaft in Gefahr. Fehler, Taktlosigkeiten und fehlende Sensibilität im Trennungsgespräch bleiben (nicht nur beim Gekündigten) haften. Auch wäre es nicht das erste Mal, dass derartige Kapriolen auch nach außen dringen, wodurch dann das gesamte Unternehmen diskreditiert wäre. Es kann nicht von Vorteil sein, wenn Kunden, Lieferanten oder wer auch immer den Eindruck gewinnen, dass ein Unternehmen bei der Kündigung ruppig mit seinen Mitarbeitern umspringt.

Gerade bei Trennungsgesprächen ist also höchste Professionalität, zugleich aber auch Entschlossenheit gefragt. Auch hinsichtlich der Rahmenbedingungen dürfen keine Unstimmigkeiten oder gar Widersprüche auftreten – alle involvierten Führungskräfte müssen unbedingt an einem Strang ziehen und über denselben Kenntnisstand verfügen.

  • Klären Sie zunächst, wer das Gespräch führen wird – beachten Sie dabei, dass hier Erfahrung hilfreich ist. Der entsprechende Mitarbeiter muss seine Gesprächspartner unbedingt kennen und sollte nicht den Eindruck gewinnen, dass sich hier jemand aus der Affäre ziehen will. Das Trennungsgespräch wird von maximal drei Personen geführt (der Mitarbeiter + max. zwei Führungskräfte).
  • Treffen Sie zuvor exakte interne Absprachen hinsichtlich der genauen Vorgehensweise inkl. der administrativen Aspekte, und klären Sie auch, ob und wo ggf. noch Spielräume sind, die verhandelt werden können.
  • Klären Sie den genauen Austrittstermin unter Berücksichtung von Resturlaubstagen, Überstunden etc., bedenken Sie dabei, dass eine sofortige Freistellung als echter Rausschmiss interpretiert werden kann.
  • Listen Sie detailliert auf, welche Zahlungen noch ausstehen (Gehalt, Abfindung, Urlaub- und Weihnachtsgeld, Überstundenvergütung).
  • Denken sie daran, dass dem Mitarbeiter ein Zeugnis zusteht.

Das Trennungsgespräch selbst ist eine heikle Aufgabe, zumal wenn Sie bedenken, dass eine Kündigung den Mitarbeiter zuweilen völlig unvorbereitet trifft und eine persönliche Tragödie sein kann. Berücksichtigen Sie daher die folgenden Aspekte:

  • Führen Sie das Gespräch entschlossen, jedoch nicht gefühllos. Ihre persönliche Anteilnahme sollten Sie ruhig zum Ausdruck bringen.
  • Nennen Sie dem Mitarbeiter den wahren Grund für die Kündigung, ohne dabei zu weit auszuholen. Wenn der Mitarbeiter zu erkennen gibt, dass ihm die Gründe nicht ausreichen, können Sie ausführlicher werden.
  • Floskeln jeder Art sind hier völlig fehl am Platz („Das wird schon wieder.“).
  • Machen Sie dem Mitarbeiter keine falschen Hoffnungen, geben Sie keine Versprechungen, die Sie nicht halten können. Vermeiden Sie Missverständnisse jeder Art und bleiben Sie bei den Fakten.
  • Nehmen Sie sich für Trennungsgespräche ausreichend Zeit, lassen Sie keine Eile aufkommen und sorgen Sie unbedingt dafür, dass Sie nicht gestört werden.
  • Seien Sie nachsichtig, wenn beim Mitarbeiter Emotionen hoch kochen – die Situation ist für ihn wesentlich dramatischer als für Sie.
  • Versuchen Sie den Drang, unangenehme Gesprächspausen mit weiteren Ausführungen zu füllen, zu unterbinden. Gerade hier zeugt der Mut, auch einen Augenblick zu schweigen, von Stil und Format. Lassen Sie den Mitarbeiter unbedingt ausreden.

Denken Sie nach einem Trennungsgespräch immer daran, die übrigen Mitarbeiter zu informieren. Warten Sie damit nicht zu lange, denn Ihre Mitarbeiter erfahren ohnehin, was vorgefallen ist. Eine offizielle, direkte Information ist einer ins Brodeln geratenden Gerüchteküche immer vorzuziehen. – Eine Selbstverständlichkeit ist natürlich, dass der zu kündigende Mitarbeiter als erster von seiner Kündigung erfährt, niemals darf er es über geheimnisvolle Umwege schon vor dem Trennungsgespräch erfahren!

© Stéphane Etrillard, 2010   www.etrillard.com

Weitere Informationen zu den Seminaren mit Stéphane Etrillard

Besonderer Hörtipp: Rhetorik für Professionals

Rhetorik für Professionals

Sie erhalten in diesen 12 CDs die Essenz des rhetorischen Praxiswissen.

Rhetorik für Professionals I: Souveräne Gesprächsführung in Gesprächen, Diskussionen und Verhandlungen

Eine professionelle Gesprächsführung gehört unumstritten zum wichtigsten Rüstzeug souveräner Führungspersönlichkeiten. In fast allen Unternehmen wird die Fähigkeit zur effektiven Kommunikation immer wichtiger, der Austausch und die Weitergabe von Informationen mittels Sprache zählt dabei zur Kernkompetenz von Führungs- und Nachwuchskräften. Die rhetorische Sicherheit ist zudem mitentscheidend für die Souveränität im Auftreten gegenüber Kunden, Mitarbeitern und anderen Führungskräften. Und ob wir es wollen oder nicht: Durch die Art unserer Kommunikation und der Sprache, mit der wir uns verständigen, prägen wir das Bild, das unsere Gesprächspartner von uns erhalten. Parallel zum Ziel einer bewussten Gesprächsführung werden die wichtigsten der im Berufsalltag wiederkehrenden Gesprächsarten der Führungspraxis näher beleuchtet. Das vorliegende Audio-Coaching-Programm verhilft Ihnen mit professionellen Tipps zu einer souveränen Gesprächsführung in Gesprächen, Diskussionen und Verhandlungen.

  • So setzen Sie Wirkungsmittel optimal ein
  • So schaffen Sie mehr Nähe und Vertrauen
  • So erreichen Sie partnerschaftlich Ihre Gesprächsziele
  • So überzeugen Sie Ihre Gesprächspartner dauerhaft

Hörprobe – Track 9 (mp3 – mono 0,83 MB – 2:32 min.)

Rhetorik für Professionals II: Souverän auftreten in Präsentationen, Diskussionen und Interviews

Eine Präsentation kann vor einigen wenigen oder auch vor Hunderten von Zuhörern stattfinden. In beiden Fällen handelt es sich um einen Auftritt vor einem Publikum, das dem Auftretenden und seinen Zielsetzungen gegenüber kritisch, neutral oder auch aufgeschlossen eingestellt ist. Immer geht es in letzter Konsequenz darum, das Publikum zu überzeugen – und nicht nur von den jeweiligen Inhalten, sondern auch von der eigenen Persönlichkeit. An Führungs- und Nachwuchskräfte werden hier hohe Erwartungen gestellt, sie selbst stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit, auf dem sprichwörtlichen Präsentierteller. Nicht nur der Inhalt zählt, sondern auch die Verpackung und die Strategie. Entscheidend ist nicht nur, was Sie sagen, sondern auch, wie Sie etwas sagen! Wollen Sie die Aufmerksamkeit auf sich lenken, so ist eine professionelle Präsentation nicht mehr wegzudenken. Das vorliegende Audio-Coaching-Programm verhilft Ihnen mit professionellen Tipps zu einem souveränen Auftritt in Präsentationen, Diskussionen und Interviews.

  • So steigern Sie deutlich Ihre Überzeugungskraft
  • So setzen Sie Ihre Persönlichkeit richtig ein
  • So begegnen Sie souverän unangenehmen Fragen
  • So stellen Sie sich optimal dar

Hörprobe – Track 25 (mp3 – mono 0,86 MB – 2:20 min.)

Diese 12 CDs vermitteln Ihnen komprimiertes Praxiswissen, mit dem Sie beruflich weiterkommen. Der Profi-Sprecher Matthias Haase, bekannt aus Stern-TV, bringt mit seiner Stimme, diese Coaching-Programme von Stéphane Etrillard zur vollen Geltung.

Bestellmöglichkeit zum Vorzugspreis im SECS Shop von Stéphane Etrillard

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Stéphane Etrillard

Stéphane Etrillard

Wo mehrere Menschen aufeinander treffen, um wichtige Angelegenheiten und ungeklärte Fragen zu besprechen, entstehen schnell Kontroversen, und nur selten herrscht harmonisches Einvernehmen. Bei Gruppengesprächen kommt es zu Konstellationen, die eine unvorhersehbare Dynamik – im positiven wie auch im negativen Sinne – entwickeln können. Die Teilnehmer werden nicht nur mit unterschiedlichen Meinungen, sondern auch mit verschiedenartigen Charakteren konfrontiert. Einige Teilnehmer sind möglicherweise leicht aufbrausend, andere sind eher zurückhaltend; einer neigt dazu, das eigentliche Thema aus den Augen zu verlieren, ein anderer ist für seine systematische Vorgehensweise bekannt usw.

von Stéphane Etrillard, Management Institute SECS

Immer ist es schwierig, den Ansprüchen der einzelnen Teilnehmer gerecht zu werden und sich dabei auch noch der ursprünglichen Zielsetzung effektiv anzunähern. Wichtig ist daher ein möglichst kontrollierter Ablauf, damit die Besprechung nicht aus dem Ruder läuft und anschließend doch wieder nichts erreicht wurde. Keinesfalls dürfen die Teilnehmer im Nachhinein oder schon während des Meetings das Gefühl erhalten, mit der Besprechung eigentlich nur ihre Zeit zu verplempern. – Damit der Erfolg eines Gruppengesprächs nicht dem Zufall überlassen bleibt, ist immer ein Moderator erforderlich, der für einen klar strukturierten Ablauf sorgt. Wichtig ist hierbei, dass die Zielsetzungen und Themenstellungen des Gruppengesprächs schon im Vorfeld möglichst präzise eingegrenzt und im Rahmen einer Agenda schriftlich fixiert werden. Dieser Besprechungsplan sollte schon vor dem Gespräch an die Teilnehmer ausgegeben werden, damit sie sich angemessen auf die Thematik vorbereiten können.

Während des Gesprächs ist es die Aufgabe des Moderators, für eine konstruktive Atmosphäre zu sorgen, bspw. dadurch, dass die Redeanteile gleichmäßig verteilt werden. Es ist darauf zu achten, dass jeder, der einen Beitrag zu leisten hat, ihn auch anbringen kann. – Fingerspitzengefühl ist dabei erforderlich, das Gespräch immer wieder auf das Wesentliche zurückzuführen. Sobald sich endlose Diskussionen entwickeln, Nebensächlichkeiten in den Fokus geraten oder wichtige Aspekte nur noch zerredet werden, ist ein entschlossener Eingriff erforderlich, weil die Besprechung andernfalls entgleitet und unfruchtbar zu werden droht.

Gruppengespräche dürfen sich nicht endlos und unnötig in die Länge ziehen. Gespräche, die sich nicht vom Fleck bewegen oder immer nur um die gleichen Dinge kreisen, führen zu keinen brauchbaren Resultaten. Eine Agenda mit klar definierter Zielsetzung und logisch aufbauender Struktur ist am besten geeignet, um einen Fortschritt in der Diskussion für alle Teilnehmer sichtbar zu machen.

Unerlässlich ist ein Gesprächsprotokoll (wofür zuvor ein Protokollführer zu bestimmen ist), das die Kernaussagen des Gesprächs nochmals zusammenfasst. Aus dem Protokoll wird auch ersichtlich, welche Einigungen gefunden wurden, an welchen Stellen Konsens besteht und welche Aspekte ggf. ungeklärt geblieben sind. Unbedingt sollte im Protokoll auch enthalten sein, wie sich die weitere Vorgehensweise gestaltet, was also bis wann umgesetzt wird.

© Stéphane Etrillard, 2010   www.etrillard.com

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Besonderer Hörtipp: Rhetorik für Professionals

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Sie erhalten in diesen 12 CDs die Essenz des rhetorischen Praxiswissen.

Rhetorik für Professionals I: Souveräne Gesprächsführung in Gesprächen, Diskussionen und Verhandlungen

Eine professionelle Gesprächsführung gehört unumstritten zum wichtigsten Rüstzeug souveräner Führungspersönlichkeiten. In fast allen Unternehmen wird die Fähigkeit zur effektiven Kommunikation immer wichtiger, der Austausch und die Weitergabe von Informationen mittels Sprache zählt dabei zur Kernkompetenz von Führungs- und Nachwuchskräften. Die rhetorische Sicherheit ist zudem mitentscheidend für die Souveränität im Auftreten gegenüber Kunden, Mitarbeitern und anderen Führungskräften. Und ob wir es wollen oder nicht: Durch die Art unserer Kommunikation und der Sprache, mit der wir uns verständigen, prägen wir das Bild, das unsere Gesprächspartner von uns erhalten. Parallel zum Ziel einer bewussten Gesprächsführung werden die wichtigsten der im Berufsalltag wiederkehrenden Gesprächsarten der Führungspraxis näher beleuchtet. Das vorliegende Audio-Coaching-Programm verhilft Ihnen mit professionellen Tipps zu einer souveränen Gesprächsführung in Gesprächen, Diskussionen und Verhandlungen.

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Rhetorik für Professionals II: Souverän auftreten in Präsentationen, Diskussionen und Interviews

Eine Präsentation kann vor einigen wenigen oder auch vor Hunderten von Zuhörern stattfinden. In beiden Fällen handelt es sich um einen Auftritt vor einem Publikum, das dem Auftretenden und seinen Zielsetzungen gegenüber kritisch, neutral oder auch aufgeschlossen eingestellt ist. Immer geht es in letzter Konsequenz darum, das Publikum zu überzeugen – und nicht nur von den jeweiligen Inhalten, sondern auch von der eigenen Persönlichkeit. An Führungs- und Nachwuchskräfte werden hier hohe Erwartungen gestellt, sie selbst stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit, auf dem sprichwörtlichen Präsentierteller. Nicht nur der Inhalt zählt, sondern auch die Verpackung und die Strategie. Entscheidend ist nicht nur, was Sie sagen, sondern auch, wie Sie etwas sagen! Wollen Sie die Aufmerksamkeit auf sich lenken, so ist eine professionelle Präsentation nicht mehr wegzudenken. Das vorliegende Audio-Coaching-Programm verhilft Ihnen mit professionellen Tipps zu einem souveränen Auftritt in Präsentationen, Diskussionen und Interviews.

  • So steigern Sie deutlich Ihre Überzeugungskraft
  • So setzen Sie Ihre Persönlichkeit richtig ein
  • So begegnen Sie souverän unangenehmen Fragen
  • So stellen Sie sich optimal dar

Hörprobe – Track 25 (mp3 – mono 0,86 MB – 2:20 min.)

Diese 12 CDs vermitteln Ihnen komprimiertes Praxiswissen, mit dem Sie beruflich weiterkommen. Der Profi-Sprecher Matthias Haase, bekannt aus Stern-TV, bringt mit seiner Stimme, diese Coaching-Programme von Stéphane Etrillard zur vollen Geltung.

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Stéphane Etrillard

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Einem Kritikgespräch geht immer ein unerfreulicher Anlass voraus: Meist ist einem Mitarbeiter ein schwer wiegender Fehler, vielleicht sogar eine ganze Kette von Patzern unterlaufen, die sich dann summieren und zu negativen Folgeeffekten führen; oder es hat ein Fehlverhalten gegeben, das Sie als Führungskraft nicht dulden können. – Wo nun gearbeitet wird, unterlaufen große und kleine Fehler, gerade in Stresssituationen. Vor notwendig gewordenen Kritikgesprächen gilt es daher zunächst immer, die jeweils gegebene Situation gründlich zu analysieren.

von Stéphane Etrillard, Management Institute SECS

Es macht durchaus einen Unterschied, unter welchen Umständen und Rahmenbedingungen etwas schief gelaufen ist, ob es sich bei einem Fehler um eine seltene Ausnahme oder um ein wiederholtes Auftreten handelt. Auch ist zu berücksichtigen, ob ein Fehler oder ein Fehlverhalten auf kontinuierlicher Nachlässigkeit beruht oder einem ansonsten sehr zuverlässigen Mitarbeiter, der extrem viel um die Ohren hat, unterlaufen ist. Einige Fehler können ganz einfach passieren und sind in bestimmten Situationen auch kaum zu vermeiden, andere wiederum können durchaus als echtes Ärgernis angesehen werden.

Ein Kritikgespräch hat die Aufgabe, die entsprechenden Relationen herzustellen, die Sachlage und auch die Rahmenbedingungen offen beim Namen zu nennen und entweder eine Korrektur herbeizuführen oder eine Fehlerprophylaxe für die Zukunft zu erreichen. Ein effektives Kritikgespräch erfordert dabei immer etwas Geschick, denn niemand lässt sich gerne kritisieren.

Bei Kritikgesprächen geht es vor allem darum, eine vertrauensvolle, konstruktive, offene und sachliche Atmosphäre zu schaffen. Der oberste Grundsatz heißt dabei: Es geht um die Sache, nicht um den Menschen! Der Fehler, der konkrete Vorfall steht im Vordergrund des Gesprächs, nicht aber der Mensch, der ihn verursacht hat. Es gilt, objektiv und mit Sachverstand über die Angelegenheit selbst zu sprechen und nicht den Menschen anzugreifen und in die Defensive zu drängen (auch dann nicht, wenn er Ihnen unsympathisch sein sollte!). Sieht sich ein Mitarbeiter als Person infrage gestellt, wird er dies als persönlichen Angriff interpretieren und mit Widerstand, Abwiegelungen oder auch Gegenangriffen reagieren. Damit wäre das eigentliche Ziel des Gesprächs, die Korrektur und / oder Vermeidung von Fehlern, verfehlt.

Grundsätze von Kritikgesprächen:

  • Sprechen Sie über die Sache, nicht über den Menschen.
  • Sprechen Sie den Fehler direkt und offen an und nicht über drei Ecken.
  • Vergewissern Sie sich vor dem Gespräch, dass Sie den Sachverhalt tatsächlich kennen.
  • Geben Sie dem Kritisierten Gelegenheit zur eigenen Stellungnahme zur Sache.
  • Bieten Sie Auswege und Lösungen an, versuchen Sie, gemeinsam mit dem Mitarbeiter Korrekturvorschläge und Möglichkeiten zur Fehlervermeidung zu finden.
  • Kritikgespräche finden immer unter vier Augen und niemals vor Dritten statt.

© Stéphane Etrillard, 2010   www.etrillard.com

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Hörprobe – Track 9 (mp3 – mono 0,83 MB – 2:32 min.)

Rhetorik für Professionals II: Souverän auftreten in Präsentationen, Diskussionen und Interviews

Eine Präsentation kann vor einigen wenigen oder auch vor Hunderten von Zuhörern stattfinden. In beiden Fällen handelt es sich um einen Auftritt vor einem Publikum, das dem Auftretenden und seinen Zielsetzungen gegenüber kritisch, neutral oder auch aufgeschlossen eingestellt ist. Immer geht es in letzter Konsequenz darum, das Publikum zu überzeugen – und nicht nur von den jeweiligen Inhalten, sondern auch von der eigenen Persönlichkeit. An Führungs- und Nachwuchskräfte werden hier hohe Erwartungen gestellt, sie selbst stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit, auf dem sprichwörtlichen Präsentierteller. Nicht nur der Inhalt zählt, sondern auch die Verpackung und die Strategie. Entscheidend ist nicht nur, was Sie sagen, sondern auch, wie Sie etwas sagen! Wollen Sie die Aufmerksamkeit auf sich lenken, so ist eine professionelle Präsentation nicht mehr wegzudenken. Das vorliegende Audio-Coaching-Programm verhilft Ihnen mit professionellen Tipps zu einem souveränen Auftritt in Präsentationen, Diskussionen und Interviews.

  • So steigern Sie deutlich Ihre Überzeugungskraft
  • So setzen Sie Ihre Persönlichkeit richtig ein
  • So begegnen Sie souverän unangenehmen Fragen
  • So stellen Sie sich optimal dar

Hörprobe – Track 25 (mp3 – mono 0,86 MB – 2:20 min.)

Diese 12 CDs vermitteln Ihnen komprimiertes Praxiswissen, mit dem Sie beruflich weiterkommen. Der Profi-Sprecher Matthias Haase, bekannt aus Stern-TV, bringt mit seiner Stimme, diese Coaching-Programme von Stéphane Etrillard zur vollen Geltung.

Bestellmöglichkeit zum Vorzugspreis im SECS Shop von Stéphane Etrillard

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